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Othonna euphorbioides

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1 Othonna euphorbioides am Di 11 Aug 2015, 15:08

discus


Es ist schon lange her, dass ich eine Frage zur Auswahl des richtigen Substrates gestellt habe, ( 2012) weil meine Othonnas nach einiger Zeit kaputt gegangen waren, dass heisst die hatten keine Wurzeln mehr. Inzwichen habe ich durch, bei neuen Pflanzen intensive Beobachtung, neue Erkenntnisse gewonnen. Im gleichem Raum wurden im Winter Freilandpflanzen gelagert. Z.B Chilli und Zitronengras. Den kleinen schwarzen Fliegen an der Fensterscheibe habe ich keine Bedeutung beigemessen. Bis ich bei der Suche nach etwas Anderen auf das Problem mit den Trauermücken gestossen bin, dass Liebhaber anderer Pflanzen haben. Nun wusste ich wer meine Lieblinge beerdigt hat. Das Einstecken von kleinen Gelbtafeln in jeden Topf hat Abhilfe geschaffen. Ausserdem habe ich nach einen Besuch in der Kakteenzüchterei Haage in Erfurt ein neues Substrat gefunden. Es nennt sich Caudexerde und ist reiner Bimskies. Dieses Substrat wird auch von Exotika ( Speecks ) empfohlen, es hält lange die Feuchtigkeit, und das überschüssige Wasser fliesst schnell ab. Ich habe diese Jahr 4 kleine Euphorbiodes von Erfurt bezogen, weil ich gerne Samen haben wollte. Othonna sind monogam. Das hat auch geklappt. Die Bestäubung erfolgte von Pflanze zu Pflanze mit einem kleinen Pinsel. man sieht ob die Bestäubung erfolgreich war, wenn der Blütenboden sich verdickt. Man muss aber aufpassen das dieser nicht unbeaufsichtigt platzt, denn da könnte der mühsame Erfolg dahin sein. Nach der Aussaat konnte ich feststellen, das die Samen zu unterschiedlichen Zeiten keimen. Zwischen dem Aufgehen der einzelnen Samen können Wochen vergehen, bis der nächste Keimling kommt. Ausgesät habe ich in nassen Seramisgrus. Eine leichte Düngung des Substrates erfolgte mit einem Aquariendünger. Aber ganz,ganz wenig. Im Februar/März ausgesäte Samen, keimten am schnellsten, und trieben auch schnell weiter. In unserem Sommer ausgesäte Samen, keimten zwar auch, aber es kamen nur 2 Keimblätter und die Pflanze blieb sitzen. Ich kann nur jedem Freund raten, wenn der Samen nicht sofort aufgeht, den Ansatz nicht gleich zu vernichten, wie gesagt, es kann Wochen dauern bis die Samen zeitversetzt Aufgehen. Sie wissen ja, Ungeduld ist des Gärtners grösster Feind. Es gibt Leute, so habe ich erfahren, die den Ansatz leicht antrocknen lassen, um es später noch einmal zu versuchen. Durch die unterschiedlichen Keimzeiten wird in der freien Natur die Wahrscheinlichkeit der Vermehrung und damit der Fortbstand der Art gesichert.

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